Schachklub Gau-Algesheim

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Befreiungsschlag gegen Schott Mainz II

19.02.2017

Nach einer zu erwartenden Niederlage gegen Landau am vorherigen Spieltag war das Ziel gegen die zweite Mannschaft des TSV Schott Mainz endlich etwas mehr Abstand zu den Abstiegsplätzen zu erarbeiten. Als Tabellenvorletzter mit chronischem Spielermangel wirkte die Mannschaft aus Mainz schon etwas angeschlagen und auch diesmal sprang ein Spieler in letzter Sekunde ab. Trotzdem traten unsere Gegner doch noch vollzählig, wenn auch teilweise mit etwas Verspätung, an. Bei Gau-Algesheim fehlte Wunderkind Vincent Keymer, der gerade ein Turnier in Cannes spielt.

Was versprach ein erbitterter Kampf um den Abstieg zu werden, wurde jedoch durch zahlreiche frühe Remisen geprägt.

Zuerst einigten sich am fünften Brett Eike Brückner und Dimo Werner, der eine harmlose Variante der Abtauschvariante der Slawischen Verteidigung wählte, auf remis.

Dann folgte Felix Kling gegen Lukas Seidler am dritten Brett, nachdem erstgenannter ein vorbereitetes Opfer gespielt und in unübersichtlicher und objektiv schlechterer Stellung einen großen Zeitvorteil erspielt hatte. Diese Situation gefiel beiden Spielern nicht und so war man mit dem Remis zufrieden.

Als nächster konnte am siebten Brett Jörg Weyerhäuser gegen Martin Bauer in der Pirc-Verteidigung ausgleichen und man einigte sich ebenfalls auf remis. Somit hatten bis auf Großmeister Sergej Ovsejevitsch alle Gau-Algesheimer mit den schwarzen Steinen remisiert.

Ein weiteres Remis folgte am zweiten Brett, an dem Björn-Benny Bauer gegen Oliver Bewersdorff in ausgeglichener Stellung eine Zugwiederholung spielte. Somit stand es nun 2:2.

Die erste Entscheidung führte Achim Michels gegen Gabriel Mischke am sechsten Brett herbei. Erst konnte er eine Figur gegen zwei Bauern gewinnen, dann ging in komplizierter Stellung und Zeitnot eine weitere Figur des Gegners verloren, wonach dieser aufgab.

Schlechter lief es für Fritz Meyer an Brett vier gegen Kevin Cremer. Er ließ den Übergang in ein schlechtes Endspiel zu und verlor einen Bauern, wonach die Partie nicht mehr zu retten war.

Zum Glück gelang an Brett acht Lennart Frede gegen Marco Lisanti eine schöne Partie, in der Weiß zunächst deutlich harmonischer stand und schließlich am Damenflügel durchbrach. Somit sicherte sich Lennart Frede seinen dritten Sieg in Folge. Der Stand: 4:3.

Wie immer war auch wieder auf Großmeister Sergej Ovsejevitsch am ersten Brett verlass, der gegen Harry Gohils Trompowsky-Angriff langsam aber sicher ein gewonnenes Endspiel herbeiführte und gewann.

Somit endete der Mannschaftskampf 5:3 und Gau-Algesheim befindet sich nun auf dem sicheren siebten Tabellenplatz. Da in der letzten Runde noch der Tabellenletzte folgt, sollte der Abstieg mit großer Wahrscheinlichkeit abgewendet sein.

 
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Vincent Keymer, herzlichen Glückwunsch zu deinem überzeugenden Sieg!

Siehe auch Beiträge auf: Twitter, Youtube (Interview), Chessbase News, FAZ-Blog, Kommentar von Peter Leko, SWR-Aktuell

 

 

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