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Datum Heimmannschaft Erg. Gastmannschaft Erg.
22.11.2025 SK Gau-Algesheim U12A   SV Multatuli Ingelheim U12A  
10.01.2026 Sfr. Heidesheim U12A   SK Gau-Algesheim U12A  
31.01.2026 SK Gau-Algesheim U12A   Kreuznacher SV 1921 U12A  
14.02.2026 SK Gau-Algesheim U12A   Sfr. Heimersheim U12A  
07.03.2026 Sfr. Mainz 1928 U12A   SK Gau-Algesheim U12A  
25.04.2026 SK Gau-Algesheim U12A   TuS Makkabi Wiesbaden U12A  
30.05.2026 Vorw. Orient Mainz U12A   SK Gau-Algesheim U12A  

 

Unsere Mannschaft

  1. Klatt,Johannes 1088
    2. Thinnes,Bruno 906
    3. Weißhaar,Viktor
    4. Weißhaar,Vera 763
    5. Otte,Janosch

 

 

Das Hippopotamus-System – Trainingsseite

Diese Seite erklärt das Hippopotamus-System („Hippo“) als flexible Schwarz-Verteidigung und eignet sich für Vereins- und Trainingseinsatz.

1. Grundidee des Hippopotamus-Systems

Schwarz entwickelt alle Figuren tief und flexibel hinter der 5. Reihe, ohne früh das Zentrum zu klären. Weiß erhält Raum, aber keine klaren Angriffspunkte. Schwarz wartet auf den richtigen Moment, um mit Bauernhebeln wie ...e5, ...c5, ...f5 oder ...b5 das Zentrum zu öffnen und zum Gegenangriff überzugehen.

Hier kann ein Schachdiagramm mit der Hippo-Grundstellung eingebunden werden (z.B. als Bild oder per Diagramm-Plugin).

Typische Felder für Schwarz:
Bauern: a6, b6, d6, e6, g6, h6 – Läufer: b7, g7 – Springer: d7, e7 – Dame: e7 – Türme: e8, f8 – König: g8

2. Typische Aufstellung und Rollen der Figuren

Figur Typische Felder Aufgabe
Bauern a6, b6, d6, e6, g6, h6 Raumbegrenzung, solide Struktur, Vorbereitung der Hebel
Läufer b7, g7 Kontrolle der langen Diagonalen, Druck auf Zentrum und Flügel
Springer d7, e7 Unterstützung von ...c5 / ...e5, Manöver nach f8–g6 oder f7–g5
Dame e7 Verbindung der Türme, Druck auf e-Linie und Zentrum
Türme e8, f8 Bereit für zentrale und Königsflügel-Hebel (...e5, ...f5)
König g8 Sichere kurze Rochade, hinter der Bauernkette g6–h6

Merksatz: Tiefe Entwicklung ist im Hippo keine Passivität, sondern bewusste Flexibilität.

3. Typische Pläne für Schwarz

  • Warten: Weiß darf Raum gewinnen, Schwarz vermeidet Schwächen.
  • Hebel vorbereiten: Figuren vollenden, dann ...e5 / ...c5 / ...f5 / ...b5.
  • Manöver: Springer über f8–g6 oder h6–f7–g5 aktivieren.
  • Gegenangriff: Nach Überdehnung von Weiß sofort Linien öffnen und Figuren aktivieren.

4. Beispielpartie (Trainingskommentar)

Spassky – Petrosian, WM-Kampf 1966 (vereinfacht kommentiert)

Phase 1 – Aufbau:
Schwarz spielt ein typisches Hippo-Gerüst: ...g6, ...Bg7, ...d6, ...e6, ...a6, ...b6, Läufer nach b7/g7, Springer nach d7/e7, kurze Rochade. Weiß besetzt das Zentrum mit e4 und d4.

Phase 2 – Manöver:
Schwarz verbessert langsam die Figuren, ohne das Zentrum zu öffnen. Die Stellung bleibt geschlossen, Weiß findet keine klaren Angriffspunkte.

Phase 3 – Befreiung:
Im richtigen Moment folgt der zentrale Hebel ...e5!. Das Zentrum öffnet sich, die Läufer auf b7 und g7 sowie die Türme auf e8/f8 werden stark. Weiß verliert seinen Raumvorteil, Schwarz übernimmt die Initiative.

Lehrpunkt: Das Timing von ...e5 ist entscheidend – zu früh ist die Stellung instabil, zu spät wird Schwarz erdrückt.

5. Trainingsaufgabe: Wann ...e5 spielen?

Ausgangslage: Schwarz steht im Hippo-Setup. Weiß hat Bauern auf c4, d4, e4 und Figuren hinter diesen Bauern entwickelt. Die Läufer auf b7 und g7 zielen auf das Zentrum.

Frage an den Schüler:
Unter welchen Bedingungen ist ...e5 ein guter Befreiungszug?

  • Weiß kann nicht bequem mit einem Bauern auf d5 oder f5 vorrücken.
  • Die Läuferdiagonalen b7–e4 und g7–d4 sind nicht durch eigene Bauern blockiert.
  • Die eigenen Figuren (Springer, Dame, Türme) stehen bereit, um nach ...exd4 oder ...e4 aktiv zu werden.

Merksatz: Spiele ...e5, wenn deine Figuren bereit sind und Weiß keine starke Antwort im Zentrum hat.

6. Typische Fehler im Hippo

Fehler Folge Besser
Zu frühes ...e5 Schwaches Zentrum, Weiß nutzt die Felder d5/f5 Erst Figuren vollenden, Hebel vorbereiten
Gar kein Gegenspiel Weiß erdrückt Schwarz mit Raumvorteil Rechtzeitig ...e5 / ...c5 / ...f5 einplanen
Zu viele Bauernzüge Struktur wird löchrig, Figuren bleiben passiv Figurenentwicklung vor Bauernmanövern

7. Merksätze für die Spieler

  • „Das Hippo wartet – und kontert.“
  • „Tiefe Entwicklung ist im Hippo bewusst, nicht zufällig.“
  • „Flexibilität schlägt Vorbereitung: Der Gegner kennt die Stellung oft schlechter als du.“

 

Das Hippopotamus-System – Trainingsseite

Diese Seite erklärt das Hippopotamus-System („Hippo“) als flexible Schwarz-Verteidigung und eignet sich für Vereins- und Trainingseinsatz.

1. Grundidee des Hippopotamus-Systems

Schwarz entwickelt alle Figuren tief und flexibel hinter der 5. Reihe, ohne früh das Zentrum zu klären. Weiß erhält Raum, aber keine klaren Angriffspunkte. Schwarz wartet auf den richtigen Moment, um mit Bauernhebeln wie ...e5, ...c5, ...f5 oder ...b5 das Zentrum zu öffnen und zum Gegenangriff überzugehen.

Hier kann ein Schachdiagramm mit der Hippo-Grundstellung eingebunden werden (z.B. als Bild oder per Diagramm-Plugin).

Typische Felder für Schwarz:
Bauern: a6, b6, d6, e6, g6, h6 – Läufer: b7, g7 – Springer: d7, e7 – Dame: e7 – Türme: e8, f8 – König: g8

2. Typische Aufstellung und Rollen der Figuren

Figur Typische Felder Aufgabe
Bauern a6, b6, d6, e6, g6, h6 Raumbegrenzung, solide Struktur, Vorbereitung der Hebel
Läufer b7, g7 Kontrolle der langen Diagonalen, Druck auf Zentrum und Flügel
Springer d7, e7 Unterstützung von ...c5 / ...e5, Manöver nach f8–g6 oder f7–g5
Dame e7 Verbindung der Türme, Druck auf e-Linie und Zentrum
Türme e8, f8 Bereit für zentrale und Königsflügel-Hebel (...e5, ...f5)
König g8 Sichere kurze Rochade, hinter der Bauernkette g6–h6

Merksatz: Tiefe Entwicklung ist im Hippo keine Passivität, sondern bewusste Flexibilität.

3. Typische Pläne für Schwarz

  • Warten: Weiß darf Raum gewinnen, Schwarz vermeidet Schwächen.
  • Hebel vorbereiten: Figuren vollenden, dann ...e5 / ...c5 / ...f5 / ...b5.
  • Manöver: Springer über f8–g6 oder h6–f7–g5 aktivieren.
  • Gegenangriff: Nach Überdehnung von Weiß sofort Linien öffnen und Figuren aktivieren.

4. Beispielpartie (Trainingskommentar)

Spassky – Petrosian, WM-Kampf 1966 (vereinfacht kommentiert)

Phase 1 – Aufbau:
Schwarz spielt ein typisches Hippo-Gerüst: ...g6, ...Bg7, ...d6, ...e6, ...a6, ...b6, Läufer nach b7/g7, Springer nach d7/e7, kurze Rochade. Weiß besetzt das Zentrum mit e4 und d4.

Phase 2 – Manöver:
Schwarz verbessert langsam die Figuren, ohne das Zentrum zu öffnen. Die Stellung bleibt geschlossen, Weiß findet keine klaren Angriffspunkte.

Phase 3 – Befreiung:
Im richtigen Moment folgt der zentrale Hebel ...e5!. Das Zentrum öffnet sich, die Läufer auf b7 und g7 sowie die Türme auf e8/f8 werden stark. Weiß verliert seinen Raumvorteil, Schwarz übernimmt die Initiative.

Lehrpunkt: Das Timing von ...e5 ist entscheidend – zu früh ist die Stellung instabil, zu spät wird Schwarz erdrückt.

5. Trainingsaufgabe: Wann ...e5 spielen?

Ausgangslage: Schwarz steht im Hippo-Setup. Weiß hat Bauern auf c4, d4, e4 und Figuren hinter diesen Bauern entwickelt. Die Läufer auf b7 und g7 zielen auf das Zentrum.

Frage an den Schüler:
Unter welchen Bedingungen ist ...e5 ein guter Befreiungszug?

  • Weiß kann nicht bequem mit einem Bauern auf d5 oder f5 vorrücken.
  • Die Läuferdiagonalen b7–e4 und g7–d4 sind nicht durch eigene Bauern blockiert.
  • Die eigenen Figuren (Springer, Dame, Türme) stehen bereit, um nach ...exd4 oder ...e4 aktiv zu werden.

Merksatz: Spiele ...e5, wenn deine Figuren bereit sind und Weiß keine starke Antwort im Zentrum hat.

6. Typische Fehler im Hippo

Fehler Folge Besser
Zu frühes ...e5 Schwaches Zentrum, Weiß nutzt die Felder d5/f5 Erst Figuren vollenden, Hebel vorbereiten
Gar kein Gegenspiel Weiß erdrückt Schwarz mit Raumvorteil Rechtzeitig ...e5 / ...c5 / ...f5 einplanen
Zu viele Bauernzüge Struktur wird löchrig, Figuren bleiben passiv Figurenentwicklung vor Bauernmanövern

7. Merksätze für die Spieler

  • „Das Hippo wartet – und kontert.“
  • „Tiefe Entwicklung ist im Hippo bewusst, nicht zufällig.“
  • „Flexibilität schlägt Vorbereitung: Der Gegner kennt die Stellung oft schlechter als du.“
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